Kinder in Freiburg und Umland brauchen Hilfe e.V.

Freiburg im April 2020

 Liebe Fördermitglieder und Unterstützerinnen und Unterstützer von KiFu,

wir wenden uns heute an Sie, damit wir auch in Zeiten der Corona-Krise, die derzeit unser aller Leben verändert, für Sie präsent und ansprechbar bleiben. Unser Anliegen, traumatisierte und belastete Kinder und Jugendliche durch Sonnenscheinstunden-Projekte zu unterstützen, muss derzeit angesichts der Kontaktbeschränkungen eine kleine Verschnaufpause einlegen. Die zahlreichen Projekte, die wir bislang angeschoben haben, werden aber, sofern noch nicht abgearbeitet, sobald wie möglich realisiert, wenn wieder unbeschwerte Kontakte möglich sein werden. Über unsere bislang erfolgten Projekte und Kontakte informieren wir Sie hier:    https://kifu-ev.de/Projekte/           

Hier gibt es Informationen zum KiFu-Netzwerk            

Viele Menschen sind in der Krise näher zusammengerückt, auch wir bei uns im Verein, auch wenn dies derzeit nur mittels Telefon- und Videokonferenzen oder in bilateralen Gesprächen möglich ist. Dieses Zusammenstehen gibt uns Mut und Kraft, das zu schultern, was in den kommenden Tagen und Wochen auf uns zukommen wird: die Sorge um liebe Menschen aus unserem Umfeld, wirtschaftliche Nöte vieler Unternehmer und Arbeitnehmer, die von den Beschränkungen in besonderer Weise betroffen sind, und soziale Gemengelagen, die gerade im Bereich häuslicher Gewalt und Kindeswohlgefährdungen unser aller Augenmerk benötigen.

 1)   Sorge um gefährdete Kinder und Jugendliche

Unsere derzeitige Sorge gilt besonders den Kindern und Jugendlichen, die durch die häusliche Isolation fern der Kitas, Kindergärten, Schulen und Vereine den teilweise bereits zuvor brüchigen familiären und sozialen Strukturen hilflos ausgeliefert sind, wenngleich die Jugendämter natürlich im Notfall erreichbar bleiben. Der soziale Druck nimmt noch dadurch zu, dass viele Familien um ihre wirtschaftliche Existenz bangen, bereits jetzt mit empfindlichen Einbußen ihres zur Verfügung stehenden Familieneinkommens zu kämpfen haben und die Angst vor der Zukunft den einen oder anderen in die Enge zu treiben scheint.

 Was können wir in diesen kontaktreduzierten Zeiten tun?

Wir können zunächst alle aufmerksam bleiben für das, was bei uns im sozialen nahen Umfeld geschieht. Wir können auch unsere Stimme in der gesellschaftlichen und politischen Diskussion erheben und auf die Gefahren für gefährdete Kinder und Jugendliche hinweisen, deren Belange bei der Abwägung aller Risiken in jede solide Güterabwägung eingestellt werden müssen. Und wir können den Einrichtungen und Pflegeeltern, mit denen wir in der Vergangenheit bereits zusammengearbeitet haben, und all denjenigen, die mit uns noch zusammenarbeiten möchten, anbieten zu helfen und nachfragen, wie wir helfen können. Vielleicht ergibt sich dadurch ja die eine oder andere Möglichkeit, trotzdem ein paar Sonnenstrahlen zu schenken, auch wenn die Krise und deren Folgen uns über den Augenblick hinaus weiterhin beschäftigen wird und viele Freizeitprojekte in die weite Ferne gerückt sind. An Ostern haben wir selbstgestrickte Eierwärmer verteilt, auch wenn wir wissen, dass die Symbolkraft als Zeichen der Solidarität und des Sich-Kümmerns bei einer solchen Gabe im Vordergrund steht.

 2)   Wunsch, unseren Unterstützern in der Krise zu helfen

Neben die Sorge um gefährdete Kinder und Jugendliche tritt unser Wunsch, die Unterstützer unserer drei großen bisherigen Veranstaltungen in den Blick zu nehmen. Diese Veranstaltungen haben uns ein großes Spendenvolumen ermöglicht und mit Bestürzung müssen wir sehen, dass unsere großzügigen Unterstützer von den aktuellen Beschränkungen in erheblichem und zum Teil existenzbedrohlichem Umfang betroffen sind.

 Was können wir in diesen kontaktreduzierten Zeiten tun?

Wir können zwar nicht als Verein, aber jeder Einzelne von uns, denjenigen unserer Sponsoren und Unterstützer eine große Freude machen, die ihre Produkte online anbieten und versenden bzw. einen Take-away-Service eingerichtet haben. Um Sie einzuladen, unseren Unterstützern mit uns zu helfen, haben wir folgende Liste für Sie zusammengestellt, von der Sie gerne Gebrauch machen dürfen und sie auch gerne weiterleiten dürfen.

www.andreas-bieselin.com  Lieblingsweine aus Ettenheim im Onlineshop (ab 80 Euro Bestellwert außerhalb von Ettenheim)

www.rauschgbr.com      kreative Gourmetprodukte mit bundesweiter Versendung und Gutscheinaktion

www.obstkiste-freiburg.de  Obst- und Gemüsekörbe von GOF Freiburg (Georg Obermaier) und mehr sowie Gourmetprodukte von Anne und Olli Rausch, süße Gaumenfreuden von Marina Wiehl und Kaffeespezialitäten von der Kaffeerösterei Fredo (Gerhard Maier) aus Neuenburg (frei Haus in Freiburg und Umland).

www.merkles-restaurant.de  Take-away von Mittwoch bis Sonntag

www.adler-lahr.de  Take-away an allen Tagen ab 12 Euro


 3)   Fürsorge gegenüber unseren Fördermitgliedern, die zu Risikogruppen gehören

Wir hoffen, dass Sie und wir alle über eine robuste Gesundheit verfügen, die uns hilft, diese Krise in Etappen zu meistern. Wenn Sie aber zu einer Risikogruppe gehören und/oder sich derzeit unwohl bei dem Gedanken fühlen, Einkäufe inmitten vieler Menschen zu erledigen, wollen wir versuchen, einen Einkaufsservice für Sie zu organisieren bzw. Hinweise auf solche zu geben. Bitte melden Sie sich!

 Wir wünschen uns allen die Kraft, die kommenden Herausforderungen zu bestehen. Die gelebte Solidarität der letzten Tage und Wochen wird uns dabei tragen und leiten können, damit wir vielen anderen Menschen auch Mut machen können.

Es grüßt Sie herzlich

Ihre Dr. Birgitta Stückrath mit dem gesamten KiFu-Team

 
 
 
 
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